Produktbeschreibung
MZ2-PTC-Thermistoren werden hauptsächlich zum Überstromschutz in programmierbaren Schaltern und Hauptverteilern eingesetzt, um vor allem Überströme zu verhindern, die durch Folgendes verursacht werden:
- Stoßströme, die durch direkte Blitzeinschläge oder Blitzeinschläge in nahegelegene Telefonleitungsgeräte verursacht werden;
- induzierte Wechselspannungen, die durch Fehler in nahegelegenen Stromleitungen oder Eisenbahnsystemen verursacht werden;
- Querverbindungen zwischen Telefon- und Stromleitungen.
Typischerweise wird in jeder Telefonleitung ein Kaltleiter in Reihe geschaltet (siehe Anwendungsbeispieldiagramm). Selbst mit Primärschutz (meist ein Gasentladungsableiter) muss der Kaltleiter strenge Anforderungen erfüllen. Da Spannungsimpulse von bis zu 2 Kilovolt auftreten können, muss der Kaltleiter eine hohe Spannungsfestigkeit aufweisen, um kurzzeitig induzierten Spannungen standzuhalten. Bei Primärschutz reicht ein Kaltleiter mit einer Spannungsfestigkeit von 200 bis 300 V aus. Bei Leitungen ohne Primärschutz muss der Kaltleiter eine Spannungsfestigkeit von mindestens 600 V aufweisen.

Spezifikation
Produktname: MZC PTC-Thermistor
R25: 10–55 Ω ± 20 %
Durchmesser: 5-10 mm
Ruhestrom: 50–150 mA
Maximale Spannung: 250 V – 650 V
Fehlermodus: I II
Farbe: Grün

Merkmale
Niedriger Widerstand bei Normaltemperatur:
Bei normaler Raumtemperatur oder Betriebsstrom ist der Widerstand eines PTC sehr gering (typischerweise im Milliohmbereich).
Zweck: Es hat wenig Einfluss auf den normalen Betrieb der Schaltung, verbraucht nur minimal Strom und beeinträchtigt den normalen Betrieb des Geräts nicht.
Curietemperatur/Schalttemperatur:
Dies ist ein kritischer Parameter. Wenn die Temperatur einen bestimmten Wert (die Curietemperatur) erreicht, beginnt der Widerstand des PTC stufenweise dramatisch anzusteigen (um mehrere Größenordnungen, beispielsweise von einigen Ohm auf mehrere Megaohm).
Zweck: Diese Temperatur bestimmt den Auslösepunkt, ab dem der PTC beginnt, seine Schutzfunktion zu aktivieren.
Rücksetzbare Eigenschaften:
Dies ist der größte Vorteil von PTCs gegenüber herkömmlichen Sicherungen. Sobald der Fehler behoben ist (z. B. der Überstrom verschwindet) und der Stromkreis stromlos ist, sinkt die Temperatur des PTC allmählich und sein Widerstand kehrt automatisch in seinen anfänglichen niedrigen Widerstandszustand zurück.
Zweck: Das Gerät kann automatisch oder manuell neu gestartet werden, ohne dass ein manueller Sicherungsaustausch erforderlich ist, was den Wartungskomfort und die Benutzererfahrung erheblich verbessert.
Status „Betätigt“:
Bei einem Überstrom (Kurzschluss oder Überlast) im Stromkreis fließt ein hoher Strom durch den PTC. Aufgrund seines geringen Widerstands erzeugt er Wärme (I²R-Heizung). Übersteigt die erzeugte Wärme die Wärmeableitung, steigt die Temperatur des PTC schnell an.
Sobald die Temperatur den Curiepunkt überschreitet, steigt der Widerstand des PTC-Schalters drastisch an. Dadurch wird der Strom im Stromkreis deutlich begrenzt und der Fehlerstrom auf ein sehr niedriges, sicheres Niveau reduziert, wodurch die nachgeschalteten Stromkreise geschützt werden. An diesem Punkt behält der PTC einen hohen Widerstand und eine hohe Temperatur bei.
Anwendung
Dient zum Überlastschutz von programmgesteuerten Schaltern, Hauptverteilern, Sicherheitseinheiten, Telefonen und Endgeräten.












